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- Die Zahl der Veröffentlichungen, die einen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern oder den USA, aus Frankreich erreicht ist eher gering. Also hört man bei einem Werk wie beispielsweise dem ersten Album der Formation Angel Self Destruct etwas genauer hin, was sich im Falle des von "Luna Reincarnativh" auch wirklich gelohnt hat.
Mehr oder minder in Eigenregie, lediglich unterstützt durch das winzige Label Non-Pareil Music, wurde "Luna Reincarnativh" Ende vergangenen Jahres veröffentlicht. Und "Luna Reincarnativh" erscheint in seiner Gesamtheit fast wie ein Soundtrack, der unterschiedliche Emotionen zu wecken weiß. Es ist schon erstaunlich wie einen Angel Self Destruct in eine Welt entführen, die ebenso vertraut wie befremdlich erscheint. Das Album enthält viele wirklich schöne Anteile und hält doch stets einen Spannungsbogen aufrecht, der einen hinter jeder nächsten Ecke etwas böses erwarten läßt, dass die Idylle jäh zerreißen und in ein Inferno verwandeln könnte. Das Inferno bleibt letztlich zwar aus, aber dennoch werden hier Gefühle wie Beklemmung und Paranoia mit einer Leichtigkeit geschührt oder erzeugt, dass einem fast Angst und Bange wird.
Und somit darf "Luna Reincarnativh" abschließend als durchweg großartiges, in gewisser Hinsicht sogar fast an Genialität grenzendes Werk, bezeichnet werden. Angel Self Destruct wird zwar sicher nicht jedermanns Sache sein, womit man dem logan auf dem Frontcover abschließend uneingeschränkt recht geben muß. Wer seine Alpträume jedoch schon immer mal ein wenig in Farbe tauchen wollte, sollte sich mittels der MP3-Hörproben auf der Website mal einen Eindruck vom Sound der Franzosen verschaffen.
Marco Schwier/Blacklight Magazin

Elettronica di stampo moderno mista a chitarre d'ambiente ed a parti vocali crepuscolari e d'impatto, gli Angel Self Destruct dimostrano abilità con il programming ed in diverse circonstanze tirano fuori beats e linee di basso dal sound tipicamente inglese. Il percorso musicale intrapreso dal gruppo sembra quello giusto, mai banale e fuori dai soliti cliché e stereotipi che spesso caratterizzano certe produzioni contemporanee, loro al contrario e con sapienza rimescolano le carte in tavola e contaminano il tutto dando nuovi colori ad un sound tipicamente eighties. Avant cosi!
DARKZONE.IT